Nachhaltige Lebensmittelsicherheit in der tierischen Produktion: Wie hält man Futter- und Lebensmittel frei von Mykotoxinen?

Mykotoxine mindern die Leistungsfähigkeit der Tiere, schwächen das Immunsystem und sind oft Verursacher schwerwiegender Fruchtbarkeitsstörungen. Vorbeugende Maßnahmen sollten daher bereits beim Ackerbau beginnen, um gesunde Futter- und Lebensmittel produzieren zu können. Die Nutztierakademie von Bayer (NTAK) öffnet ihr Fortbildungsprogramm jetzt auch für die Landwirtschaft und bietet unter dem Motto „Nachhaltige Lebensmittelsicherheit in der tierischen Produktion“ erstmalig eine Online-Seminar-Reihe für Betriebsleiter und Landwirte an.

Das Auftakt-Seminar „Wie hält man Futter- und Lebensmittel frei von Mykotoxinen?“ fand am 12. Dezember 2016 ab 19 Uhr statt. Hier beleuchteten Experten aus den Bereichen Pflanzenschutz und Tiergesundheit das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Anschließend konnten die Teilnehmer per Online-Chat Fragen stellen und mit den Experten diskutieren.

Gemeinsames Ziel: Erhöhte Sicherheit in Bezug auf Mykotoxine

Dr. Torsten Balz, Bayer CropScience, erklärte in seinem Referat „Fusarium – Mykotoxinquellen und Möglichkeiten der Reduktion im Feld“, welche nachhaltigen Maßnahmen man bereits beim Ackerbau ergreifen kann. Danach referierte Frau Prof. Fink-Gremmels, Faculty of Veterinary Medicine, Utrecht University, Niederlande, in ihrem Vortrag „Mykotoxine, Tiergesundheit  und Lebensmittelsicherheit“ zur Wirkung von Mykotoxinen auf Gesundheit und Leistung von Kühen und Schweinen.  Mögliche Konsequenzen für die Fruchtbarkeit von Sauen wurden hierbei beispielsweise ebenso besprochen wie neue Erkenntnisse zum „Carry over“-Effekt bei Milchkühen.

Mit diesem Online-Seminar möchte die Nutztierakademie von Bayer zukünftig noch intensiver an gemeinsamen Lösungsmöglichkeiten zu Fragestellungen in der Landwirtschaft arbeiten. Weitere Informationen zu den Themen, Terminen und zur Anmeldung sind erhältlich unter https://www.bayerfarm.de/de/nutztierakademie

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