Was sollte man bei Vergiftungen tun?

Das Wichtigste ist: Ruhe und Nerven bewahren!

Bei Menschen
Sofort ärztlichen Rat einholen! Die Beratungsstelle für Vergiftungsunfälle in Bonn mit dem Notruf:

Tel.: 0228 - 19 240 oder 0228 - 287-3211

sowie unser Telefondienst für Notfälle bei Vergiftungen mit dem Notruf:

Tel.: 0214 - 30-7365

sind 24 Stunden von Ärzten besetzt. Sie erfahren dort, wie Sie sich im Vergiftungsunfall zu verhalten haben.

Weitere Informationen sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen erfahren Sie hier!

Informationen über giftige Tiere erhalten Sie hier!

Bei Tieren
Grundsätzlich empfiehlt es sich in allen Vergiftungsfällen, auch wenn es sich nur um einen Verdacht handelt, mit einem Tierarzt Kontakt aufzunehmen.

Rufen Sie unseren 24-Stunden-Notdienst an: Ärztliche Abteilung, Leverkusen:

Tel.: 02 14 / 30 - 73 65

Weiterhin sollten Sie Folgendes beachten:
Zuerst müssen Sie die weitere Giftaufnahme abstellen, verhindern Sie also, dass das Tier weiterfrisst! Bevor Sie zum Tierarzt fahren, sammeln Sie folgende Informationen:

  • Beschreibung des Giftes (evtl. Verpackung, sonst Farbe, Konsistenz etc.)
  • Reste des Giftes, soweit vorhanden Zeitpunkt der Giftaufnahme (vermutet oder beobachtet?)
  • Menge des aufgenommenen Giftes
  • möglichst Erbrochenes für einen Giftnachweis sicherstellen

Häufige Vergiftungsfälle

Rattengift
Bei Rattengiften handelt es sich in der Regel um Blutgerinnungshemmer. Falls ein Tier Rattengift gefressen hat, kommt es zu unstillbaren Blutungen. Die Tiere werden matt, blass und schweratmig, zeigen oft Erbrechen. Suchen sie sofort einen Tierarzt auf!

Glykolvergiftung (Frostschutzmittel)
Glykol ist süß und wird daher – besonders von Katzen – sehr gerne aufgenommen. Die Tiere erbrechen, sind unruhig und haben Durst. Suchen Sie sofort Ihren Tierarzt auf!

Verschiedene Giftpflanzen
Verschiedenste einheimische Zier- und Wildpflanzen sind für unsere Haus-und Nutztiere z. T. hochgiftig, nachfolgend finden Sie nur eine Auswahl. Bitte konsultierend Sie umgehend Ihren Tierarzt, wenn Sie eine Aufnahme dieser Pflanzen befürchten:

  • Eibe (Taxus baccata)
    besonders empfindlich sind Pferde
  • Oleander (Nerium oleander)
    besonders empfindlich sind Pferde und Rinder
  • Rhododendron
    besonders empfindlich sind Schaf und Ziege, gefolgt von Pferd und Rind
  • Fingerhut (Digitalis purpurea)
    besonders empfindlich sind Pferde, Schafe und Enten
  • Gemeiner Seidelblast (Daphne mezereum)
  • besonders empfindlich sind Schwein, Rind und Pferd

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