Phosphat-Quoten in den Niederlanden

Ab 2018 müssen Milcherzeuger in den Niederladen ihre Phosphat-Produktion um 8,3 Prozent – im Vergleich zum 2. Juli 2015 – reduzieren. Staatssekretär Martijn van Dam gab die neue Regelung bekannt.

Die Milcherzeuger müssen ihre Phosphat-Produktion kürzen, damit die landesweite Phosphat-Produktion unter der von der EU-erlaubten Grenze bleibt. Im Jahr 2015 betrug der Wert der Phosphat-Produktion 89,4 Millionen Kilogramm. Damit wurde die EU-Nitratrichtlinie von 84,9 Millionen Kilogramm deutlich überschritten. Die Milcherzeuger erhalten Phosphat-Produktionsrechte – die Quote beläuft sich nach der jeweiligen Produktion im Juli 2015. Die einzelbetrieblichen Quoten werden dann um 8,3 Prozent gekürzt werden müssen.

Sonderregelungen bei der Phosphat-Produktions-Reduktion

Betroffen sind etwa 24.600 Milcherzeuger. Etwa 9.500 Rinderhalter werden freigestellt, da sie ausreichend Flächen nachweisen können. Hinzu kommen Betriebe, die im Jahr 2015 nur knapp über der erlaubten Phosphat-Produktionsmenge lagen. Diese Betriebe müssen ihren Phosphatwert etwas weniger als die Norm reduzieren. Außerdem wird es Sonderregelungen geben, welche vor allem Neueinsteiger oder besondere Umstände wie Umsiedlung wegen Straßenbau, Naturschutzgebiete etc. betreffen.

Experten gehen davon aus, dass die geplante Reduktion in allen betroffenen Betrieben um 8,3 Prozent ausreichend ist, um die erlaubte Phosphat-Produktion einzuhalten. So ist kein Sicherheitszuschlag geplant. Van Dam wies jedoch darauf hin, falls die Produktion in diesem Jahr höher ausfallen sollte, so werde die Quote weiter eingeschränkt werden.

Quelle: www.kupconcept.de

Foto: Kurt Michel / pixelio.de

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