Österreichs Rinderzucht auf dem Vormarsch

Auf die Leistungsstärke und internationale Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Rinderzucht ist Verlass!

Dies betonen der Obmann und der Geschäftsführer der Zentralen Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter (ZAR) im Rahmen der Veröffentlichung des Jahresberichtes 2016. Aus dem Jahresbericht geht hervor, dass fast 70 Prozent aller Milchlieferanten Mitglied bei einem der acht österreichischen Kontrollverbände sind. Hinzu kommt, dass an der Leistungs- und Qualitätsprüfung rund 80 Prozent aller Milchkühe teilnehmen und 90 Prozent der gelieferten Milch in den Molkereien von einem dieser Betriebe stammen. Laut ZAR stehen diese Zahlen für eine zunehmende Professionalisierung und Qualitätssteigerung der österreichischen Milchproduktion.

Zuchtrinderexport steigt

Trotz der Blauzungenkrankheit zeigte sich der Zuchtrinderexport nach Angaben der ZAR erfolgreich. Im Jahr 2015 nahm dieser im Vergleich zu 2014 um 21 Prozent auf 32.000 Tiere zu. Aktuell beschäftigen sich die Verantwortlichen des Zuchtrinderexportes mit der Strategie, wie ein Export in möglichst viele unterschiedliche Länder möglich ist, um in Krisensituationen breiter aufgestellt zu sein.

Außerdem erzielte die ZAR gemeinsam mit Partnerorganisationen und Nichtregierungsorganisationen praxistaugliche Kompromisse im Rahmen der Anbindehaltung und Kälberenthornung. Auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung wurde gearbeitet. Das Konzept des Jungzüchterprofis wurde neu strukturiert. Zudem wird das Projekt „Efficient Cow“ fortgesetzt. Dabei geht es um die Erhebung und Auswertung von Betriebsdaten, um die Effizienz in der Produktion zu steigern und negative Umweltwirkungen der Rinderhaltung minimieren zu können.

Quelle: www.kupconcept.de

Foto: Margot Kessler / pixelio.de

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