Milchverkauf mit Direktvermarktung vor Ort ankurbeln

Seit einem Jahr ist die Nachfrage nach Milchautomaten deutlich gestiegen. Die Landwirte setzen damit auf die Direktvermarktung ihrer Milch. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zeigt die Erfahrung, dass der Ab-Hof-Verkauf durch den Milchautomaten bei den Verbrauchern sehr gut aufgenommen wird.

Wer sich einen Milchautomaten anschaffen will, kann mit Investitionskosten zwischen 10.000 und 20.000 Euro rechnen. Damit sich die hohen Kosten schnell abschreiben, sollte der Verkaufspreis der Milch bei mindestens einem Euro je Liter liegen. Der Milch-Fachberater Berthold Freymuth von der niedersächsischen Landesvereinigung Milchwirtschaft schätzt nach Angaben von agrarheute, dass sich der Automat ab etwa 50 Liter am Tag zu einem Milchpreis von einem Euro je Liter zu rechnen beginnt.

Des Weiteren sollte vor einer Anschaffung das Veterinäramt in die Planung mit eingebunden werden, um mögliche hohe Auflagen und weitere Kosten zu minimieren. Milchbauern sollten auf jeden Fall die Verträge mit ihren Molkereien überprüfen, um sicher zu gehen, dass sie Milch anderweitig abgeben dürfen.

Mit Werbung durchstarten

Steht dem Milchautomaten nichts mehr im Wege, kommt es nun auf die richtige Direktvermarktung an. Um auf den neuen Automaten aufmerksam zu machen, eignet sich ein Hoffest mit kostenloser Milchprobe. Flyer, Plakate an die Schwarzen Bretter im Umkreis von 20 Kilometern und eine eigene Homepage helfen dabei, den Milchautomaten bekannt zu machen. Die Online-Plattform Milchtankstellen bietet zudem einen Marketingauftritt und einen kostenlosen Eintrag in eine bundesweite Standortübersicht von Milchautomaten.

Wer sich noch unsicher über die Anschaffung eines Milchautomaten ist, kann sich bei einigen Herstellern ein Testgerät über einen bestimmten Zeitraum ausleihen und damit die ersten Erfahrungen sammeln.

Quelle: www.kupconcept.de

Foto: Risto Milchautomaten

Suche

Newsletter

Tagcloud