Mehr Fördermittel für Ökolandwirtschaft

„Wie lässt sich das in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung verankerte Ziel, 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland ökologisch zu bewirtschaften, schneller erreichen?“ Dieser Frage sind rund 200 Experten unter der Leitung des Thünen-Instituts nachgegangen. Das Ergebnis des zweijährigen Prozesses ist die „Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau“.

Bundesagrarminister Christian Schmidt will die ökologische Landwirtschaft stärker fördern, um das Ziel „20 Prozent Ökolandwirtschaft“ schneller erreichen zu können. Dafür sollen die Mittel für das Förderprogramm für den Ökolandbau um 50 Prozent auf insgesamt 30 Millionen Euro erhöht werden. Weitere sechs Millionen Euro stehen jährlich für den Anbau und die Verarbeitung von Eiweißpflanzen wie Soja, Lupinen, Erbsen oder Klee zur Verfügung.

Weitere Ziele der „Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau“

Zudem sollen mit der „Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau“ noch weitere Ziele verfolgt werden. Zum einen soll der Rechtsrahmen zukunftsfähig und kohärent gestaltet werden. Zum anderen sollen die Zugänge zur ökologischen Landwirtschaft erleichtert werden. Die Leistungsfähigkeit ökologischer Agrarsysteme gilt es zu verbessern und die Umweltleistungen sollen angemessen honoriert werden. Des Weiteren sollen landwirtschaftliche Betriebe, die sich für eine Umstellung auf ökologischen Landbau entscheiden, intensiv fachlich begleitet und beraten werden. Zuletzt werden auch Kantinen unterstützt, damit diese zukünftig mehr Bioprodukte anbieten können.

Quelle: www.kupconcept.de

Foto: Christian Schmidt

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