Lohnunternehmer helfen Landwirten bei Ernte

Jährlich ernten Lohnunternehmer rund 250.000 Hektar Grünfutter nach Angaben der Zeitschrift Lohnunternehmen, die für den LU Trend-Report Grünfutterernte 100 Lohnunternehmer befragte. In den Jahren 2014, 2015 erfolgten je Dienstleister zwei bis sechs Grasschnitte pro Fläche. Bei dem Ergebnis wurden alle Schnitte addiert. Berücksichtigt wurden Gras und Futterpflanzen, jedoch kein Mais.

Die Gesamtfläche, die die Dienstleister bearbeiteten, beinhaltet 226.000 Hektar Gras und über 16.000 Graspflanzensilage. Auf rund einem Viertel der Flächen leisteten die Lohnunternehmer ganze Arbeit und führten die gesamte Erntekette vom Mähen, Verdichten bis hin zum Bergen des Futters durch.

Landwirte nehmen Hilfe von Lohunternehmern in Anspruch

Eingesetzt wurden in 51 Prozent der Fälle Häcksler, der Ladewageneinsatz liegt bei 26 Prozent, die Rundballenpresse wurde in 14 Prozent und die Quaderballenpresse in neun Prozent der Fälle verwendet.

Rund die Hälfte von 200 befragten Landwirten gab an, die Hilfe von Lohnunternehmern bei der Futterernte, dem Pressen und Wickeln in Anspruch zu nehmen. Jedoch wollen ein Viertel der befragten Landwirte die Futterernte in den nächsten Jahren wieder selbst übernehmen. Die Lohnunternehmer hingegen gaben an, dass von den rund 120 Befragten Dienstleistern die Hälfte die Futterernte und das Pressen anbietet. 14 Prozent planen, die Dienstleistung bei der Futterernte in den nächsten Jahren anzubieten und sechs Prozent der Lohnunternehmer wollen beim Pressen und Wickeln einsteigen.

Quelle: www.kupconcept.de

Foto: berggeist007 / pixelio.de

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