Förderung der Berglandwirtschaft

Der Bundesstaat Bayern stellt in den kommenden zwei Jahren mehr Geld für die Förderung der Berglandwirtschaft zu Verfügung. Nach Angaben des Landwirtschaftsministers Helmut Brunner hat das Kulturlandschaftsprogramm im Doppelhaushalt 2017/18 etwa 69 Millionen Euro zusätzliche Mittel eingeplant.

„Für die extensive Bewirtschaftung und Beweidung der Almen und für das Heumilch-Programm steht deutlich mehr Geld zur Verfügung“, erklärt der Landwirtschaftsminister. Der Freistaat unterstützt die Almbauern mit einem Maßnahmen-Paket: Ausgleichszulagen über das Kulturlandschaftsprogramm, spezielle Ausbildungsangebote oder ein Bergbauernprogramm werden als unterstützende Maßnahmen zur Verfügung gestellt. „Unsere Bergbauern schaffen und pflegen mit ihrer oft schweren Arbeit nicht nur wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen, sondern legen auch die Basis für den Tourismus im Alpenraum. Es brauche viel Engagement und vor allem viel Idealismus, um die ökologische Vielfalt dieser Kulturlandschaft zu erhalten“, erklärt Brunner.

Seit den letzte 40 Jahren wurde keine der rund 1.400 Almen und Alpen aufgegeben. Laut Brunner sei dies ein Beweis, dass die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden. In Bayern zählen etwa 240.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche zum Berggebiet.

Quelle: www.kupconcept.de

Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Suche

Newsletter

Tagcloud