Finanzielle Soforthilfen für Unwetter-Betroffene

Seit Ende Mai kam es in Mitteleuropa zu extremen Unwettern mit Starkregen, Überschwemmungen und Hagel. Nach Angaben der Vereinigten Hagelversicherung belaufen sich in Deutschland die landwirtschaftlichen Schäden durch Unwetter bis Mitte Juni 2016 bereits auf mindestens 30 Millionen Euro. Insgesamt wurden 87.000 Hektar als geschädigt gemeldet. Dies entspricht etwa 24.000 Feldern. Für Betroffene werden Soforthilfen und Darlehen angeboten.

Hochwassergeschädigte Betriebe in sehr stark betroffenen Gebieten stellt der Freistaat Bayern ein Sofortgeld von bis zu 5.000 Euro zur Verfügung. Im Landkreis Rottal-Inn erhalten Geschädigte einen Schadensausgleich von bis zu 80 Prozent. In besonderen Härtefällen erfolgt ein Schadensausgleich bis zu 100 Prozent. Bis zu 50 Prozent des Schadens wird in den Landkreisen  Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim, Weißenburg-Gunzenhausen, Landshut, Straubing-Bogen, Dingolfing-Landau, Kelheim, Passau, Weilheim-Schongau sowie Würzburg erstattet. Der staatliche Zuschuss beträgt maximal 50.000 Euro und wir mit einem Abschlag von 50 Prozent sogar dann gewährt, wenn der Schaden versicherbar gewesen wäre.
Hochwasser-Betroffene in Baden-Württemberg erhalten Soforthilfen von bis zu 2.500 Euro je Haushalt, 500 Euro je Person und 5.000 Euro für einen kleinen Gewerbebetrieb.

Haushalte in Nordrhein-Westfalen in den Kreisen Borken, Kleve, Wesel, Rhein-Sieg und der Stadt Bonn erhalten nach Angaben des Ministeriums von NRW 1.000 bis 2.500 Euro. Landwirtschaftlichen Betrieben stehen Soforthilfen für Schäden in Höhe von mindestens 10.000 Euro zur Verfügung.
Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet in ganz Deutschland ein Darlehen zur Liquiditätssicherung mit einem effektiven Zinssatz in der günstigeren Preisklasse (A) bei allen Laufzeiten von einem Prozent an.

Quelle: www.kupconcept.de

Foto: Wolfgang Resmer / pixelio.de

Suche

Newsletter

Tagcloud