Dogdrones für saubere Felder

Für viele Landwirte stellt Hundekot auf den Feldern ein großes Problem dar. Zum einen aus hygienischer Sicht – der Kot landet schnell im Futter der Tiere. Zum anderen richtet der Hundekot gesundheitliche Schäden an. Fressen Kühe, Pferde, Schafe oder Ziegen diesen, können sie sich mit Parasiten infizieren. Befällt der Parasit Neospora caninum eine Kuh, merkt der Landwirt dies zunächst nicht. Wird das Tier jedoch trächtig, sind Aborte, Missgeburten oder kranke Kälber die Folge.

Ein niederländisches Start-Up will dem Hundekot nun durch den Einsatz von Drohnentechnologie den Kampf ansagen. So entwickelte die Hundeplattform Tinki.de mit dem Drohnentestzentrum Space53 zwei Dogdrones. Die beiden Drohnen Watchdog 1 und Patroldog 1 sollen zusammenarbeiten, indem die erste Drohne den Kot erkennt und die Zweite diesen aufräumt. Wachtdog ist eine Luftdrohne, wohingegen Patroldog eine Bodendrohne ist.

Momentan wird eine Betaversion der Dogdrones getestet. Die Bodendrohne Patroldog 1 muss jedoch weiterentwickelt werden, um eine höhere Kapazität zu bekommen. „PD1 ist bisher noch zu klein, um große Mengen Hundekot aufzuräumen, daher werden momentan größere Modelle entworfen“, berichtet das Start-Up auf seiner Webseite. Außerdem werde nach Möglichkeiten gesucht, den Hundekot zu recyclen. Stimmen die Hochrechnungen der Forscher, geht es um etwa 500 Millionen Kilo Hundekot pro Jahr.

Quelle: www.kupconcept.de

Foto: tinki.de

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