Brandenburgs Blühstreifen-Projekt

In Brandenburg wollen Landwirte mit Bienenzüchtern zusammenarbeiten. Zu diesem Ergebnis kam der Landesbauernverband bei Gesprächen mit Vertretern der Imker. Um eine positive Entwicklung der Artenvielfalt zu ermöglichen, initiierte der Landesbauernverband ein Blühstreifen-Projekt.

Im Rahmen des Projekts werden an den Rändern der Äcker Blühmischungen ausgesät. Diese sollen parallel zu den Feldpflanzen wachsen und Bienen und anderen Tieren Nahrung und Unterkunft bieten. 20 Landwirte folgen bereits dem Aufruf des Landesbauernverband, sodass in Kürze Blühstreifen mit einer Fläche von insgesamt 40.000 Quadratmetern entstehen werden. Da das Land keine Förderungen für das Blühstreifen-Projekt vorsieht, ruft der Landesbauernverband die Bevölkerung zur Unterstützung auf.

Henrik Wendorff, Brandenburgs Bauernpräsident, freut sich über die gute Resonanz: „Ich bin sehr froh, dass die Beteiligung so gut anläuft. Vielleicht sehen ja einige Umweltfreunde auch eine Möglichkeit, uns in unserem Bemühen für mehr Artenvielfalt zu unterstützen, da das Land Brandenburg Blühstreifen wie unsere leider nicht fördert.“ Die Spenden werden für den Kauf von Saatgut verwendet. Die Landwirte stellen ihre Flächen und die Pflege der Blühstreifen freiwillig für den guten Zweck zur Verfügung. Nähere Informationen können beim Landesbauernverband bei Frau Brösicke unter 03328/ 319 160 oder bei Herrn Böhm unter 03328/ 319 132 eingeholt werden.

Quelle: www.kupconcept.de

Foto: Jan Freese / pixelio.de

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