Bekämpfung

Eine erfolgreiche Bekämpfung der Rundwürmer setzt neben der Entwurmung auch hygienische Maßnahmen voraus. Diese lassen sich bei der Rein-Raus- Methode am gründlichsten realisieren. Die besenreinen Stallungen sollten vor jeder Neubesetzung mit einem Dampfhochdruckreiniger gesäubert und sterilisiert werden. Beim Einsatz von Desinfektionsmitteln sollte darauf geachtet werden, dass diese gegen Wurmeier (und Kokzidienoozysten) wirksam sind.

Bei Weidegang (z. B. Jungsauen) auf regelmäßig beweideten Arealen ist grundsätzlich mit Wurm- infektionen zu rechnen, da Wurmeier im Freiland lange Zeit überleben können. Werden Gülle, Jauche oder Mist auf die Weideflächen aufgebracht, so ist auf deren ausreichend lange Lagerung zuvor zu achten. Die Eier des Schweinespulwurms vermögen in Jauche und Gülle ca. 50 Tage zu überleben! In Flüssigmist können Spulwurmeier (bei 8 °C) mehr als 85 Tage überdauern. Wird den Tieren siliertes Futter von jauchebelegten Flächen verabreicht, muss berücksichtigt werden, dass Spulwurmeier z. B. in Maishäcksel-Silos bei 30 °C bis zu 4 Monate überleben können.

Zur Wurmbekämpfung muss mit umfassenden Entwurmungsprogrammen vorgegangen werden: Ziel solcher Aktionen ist es, die Regulationsmechanismen der Wurmpopulation an mehreren Stellen zu unterbrechen: sowohl im Stall als auch im Wirtstier selbst. Aus diesem Grund umfasst ein solches Programm stallhygienische Maßnahmen ebenso, wie eine mehrfache Anwendung von Wurmmitteln mit breitem Spektrum (Breitspektrumanthelminthika). Fragen Sie Ihren Tierarzt nach unserer umfassenden Produktpalette zur effektiven Bekämpfung von Parasiten!

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