Läusebefall

Die Schweinelaus, Haematopinus suis, wird bis zu 6 mm groß und ist damit ebenso mit bloßem Auge erkennbar wie meist auch ihre an den Borsten des Wirtstieres abgelegten, ca. 1 mm langen, gelblich- weißen Eier (Nissen), aus denen sich in 3 bis 4 Wochen der adulte Parasit entwickelt. Läuse nehmen täglich mehrere Blutmahlzeiten zu sich. Die zahlreichen, geröteten Einstichstellen verursachen durch großen Juckreiz Ruhelosigkeit, Scheuern und Kratzen. Die Folge hiervon sind Hautekzeme, gestörte Futteraufnahme, Minderung der Mastleistung. Die Qualität des Schweineleders kann bei stärkerem Läusebefall beeinträchtigt sein. Mit dem Biss der Läuse können u. a. Schweinepockenviren übertragen werden. Läuse bevorzugen die zarteren Hautregionen wie Hals und Schenkelinnenflächen.

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