Atemwegserkrankungen

Atemwegserkrankungen wie Rhinitiden und Bronchopneumonien gehören zu den bedeutsamsten Krankheiten des Schweines. Sie sind infektiöser Natur, zum Großteil handelt es sich um infektiöse Faktorenkrankheiten. Hervorgerufen werden sie beispielsweise durch:

  • Tiertransporte
  • schlechtes Stallklima (Unterkühlung, Schadgase)
  • Ernährungsfehler
  • Parasitosen
  • durch Stressfaktoren bedingte Immunsuppression

Geschwächtes Immunsystem – leichtes Spiel für Krankheitserreger
Immunologisch geschwächte Tiere sind besonders empfänglich für eine Vielzahl von Pathogenen. Insbesondere der Respirationstrakt ist durch seinen stetigen Austausch mit der Umwelt gefährdet. Nicht selten verursachen Viren (z. B. Influenza-A-Viren, porcine Circoviren) und Mykoplasmen primäre Noxen in den Atmungsorganen, die dann sekundär durch verschiedene bakterielle Erreger besiedelt werden. Schwere, oft auf Mischinfektionen zurückzuführende Bronchopneumonien oder spezifische Erkrankungen wie enzootische Bronchopneumonie ( „Ferkelgrippe", Erreger: Pasteurella multocida und Mycoplasma hyopneumoniae), die durch Actinobacillus pleuropneumoniae verursachte akute Lungenentzündung ( Pleuropneumonie, respiratorische Salmonellose (Salmonella cholerae suis), atrophische Rhinitis (Bordetella bronchiseptica und Pasteurella multocida) können die Folge sein.

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