Bekämpfung

Vorderstes Ziel jeder Wurmbekämpfung muss es sein, Wurmschäden erste gar nicht entstehen zu lassen, sondern vorzubeugen.
Dies geschieht durch den planmäßigen Einsatz von Medikamenten (strategische Entwurmung), weidehygienische Maßnahmen und eine gezielte Mist- und Güllebehandlung. Mist und Gülle sollen so lange wie möglich ohne Neuzugabe gelagert werden. Weiden sollen parzelliert, zuvor gemähte Weiden ins Weideprogramm einbezogen und vor allem Kälber auf „saubere Weiden“ verbracht werden.
Die planmäßige Wurmprophylaxe findet zwei- bis dreimalig im Abstand von 3 Wochen in den ersten Weidewochen statt. Der Wurmausscheidung wird auf diese Weise zuvorgekommen; das Ansteckungsrisiko verringert sich in der zweiten Hälfte der Weideperiode stark.
Besondere Bedeutung kommt auch der Behandlung (vornehmlich der Kälber) im Juli zu, besonders, wenn im Frühjahr nicht behandelt wurde.
Diese Behandlung sollte stets mit dem Umtrieb auf eine wurmfreie Weide kombiniert werden. Die Juli-Behandlung richtet sich gleichermaßen gegen Magendarm- und Lungenwürmer: die Parasiten im Tier werden eliminiert, bevor spürbare Gesundheitsschäden auftreten, die Eiausscheidung wird für längere Zeit verringert.

Methoden der Wurmbekämpfung

Zur Entwurmung von Rindern werden verschiedene Medikamente und Verabreichungsmethoden angeboten:

  • Bei Behandlungen auf der Weide hat sich die Spot-on-Methode bewährt: Das Wurmmittel wird auf die Haut gegossen, durchdringt sie und erreicht mit dem Blutstrom die Würmer.
  • Bei Behandlungen im Stall hat sich die Entwurmung mit Pellets bewährt: Die Pellets werden alleine oder mit dem Futter angeboten; das in den Pellets enthaltene Wurmmittel erreicht die Parasiten über den Darmkanal.
  • Eine weitere Möglichkeit ist das Vermischen von Medikamenten in Pulverform mit dem Kraftfutter oder die Verabreichung mit einem Drench-Gerät oder mit einer Flasche nach Auflösen in Wasser.
  • Eine sehr individuelle Behandlung garantiert die Wurmspritze: das Wurmmittel wird unter die Haut oder in die Muskulatur gespritzt und erreicht die Würmer auf diese Weise ebenfalls über den Blutstrom.

 

 

 

 

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