Endoparasiten

Wirtschaftliche Verluste, hervorgerufen durch den Rundwurmbefall beim Rind, sind in allen Altersklassen feststellbar. Bei Jungtieren, besonders bei Kälbern der ersten Weidesaison, treten die akuten Erkrankungen, verbunden mit Durchfällen (Magen-Darm-Würmer) und verminderten Gewichtszunahmen, Husten und Schweratmigkeit (Lungen-würmer), besonders auffällig in Erscheinung. 
Bei sehr starkem Wurmbefall sind deutliche Gewichtseinbußen (Abmagerung) und sogar Todesfälle nicht selten.
Ebenso häufig sind jedoch die unauffälligen (subklinischen) Verlaufsformen, die im Wesentlichen mit mangelhafter Futterverwertung, Entwicklungsstörungen und Minderzunahmen einhergehen. Bei älteren Tieren herrscht zumeist chronisch-schleichender Wurmbefall vor: verringerte Mast- und Milchleistung sowie herabgesetzte Fruchtbarkeit sind die Folgen. Diese Schäden werden wegen ihres schleichenden Charakters häufig nicht oder erst zu spät erkannt; im Verlauf eines Jahres treten so jedoch beträchtliche Verluste auf.

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