Ektoparasiten

Ektoparasiten unterschiedlicher Gattungen richten je nach Intensität und Dauer des Befalls erhebliche direkte und indirekte Schadwirkungen bei Rindern an. Im Stall, besonders während der Wintermonate, können Räudemilben, aber auch Läuse und Haarlinge problematisch werden. Erhebliche Verluste entstehen durch Befall mit Hautdassellarven. Stationäre Parasiten wie Räudemilben, Läuse und Haarlinge führen zu Juckreiz, Unruhe, zu schlechterer Futterverwertung sowie zum Rückgang in Mast- und Milchleistung.

In Gebieten mit sommerlicher Weidehaltung kann die weit verbreitete Schildzecke,Ixodes ricinus, aber auch die Zecke Haemaphysalis punctata, ein erhebliches Vektorpotenzial für zeckenübertragene Krankheiten bilden.

Vorübergehend stationäre Gäste wie die Zecke schädigen den Wirt durch Übertragung pathogener Organismen, die zu akuten wie chronischen Krankheitsverläufen führen können. Chemotherapeutische Maßnahmen sind dann oft unumgänglich, um Leistungseinbußen oder Todesfälle abzuwenden.

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