Bauern reagieren auf Klimaänderungen
Zur Pressekonferenz des Deutschen Wetterdienstes mit Langzeitanalysen zu veränderten Klimabedingungen in Deutschland in der vergangenen Woche stellt der Deutsche Bauernverband fest, dass die Landwirte auf veränderte Großwetterlagen bereits reagieren.
Die veränderten Großwetterlagen gingen etwa mit häufiger Frühjahrstrockenheit, mit geringen Schneedecken im Winter und häufigerem Starkregen im Sommer einher. Klimawandel und veränderte Großwetterlagen seien für die Land- und Forstwirte große Herausforderungen, die sich aber in ihrem Bereich durchaus meistern ließen.
Der Bauernverband weist darauf hin, dass zusammen mit den Pflanzenzüchtern Pflanzensorten und -arten gezüchtet werden, die z.B. eine größere Trockenresistenz haben. Das gilt für die Wintergetreidearten Weizen und Gerste genauso wie für die wichtigste Ölsaatenpflanze Raps. Auch im Obstbau ist deutlich erkennbar, dass z.B. mediterrane Apfelsorten mittlerweile den Weg bis in die norddeutschen Obstanbaugebiete gefunden haben.
Für die heimische Tierhaltung gilt es aufgrund der Erwärmung die erhöhte Gefährdung durch zuwandernde Insektenarten im Auge zu behalten. So haben bestimmte Mückenarten (Gnitzen) in den letzten Jahren das Blauzungen- und Schmallenberg-Virus verbreitet. Neben der natürlichen Resistenzbildung bei den Nutztierarten gilt es auch bei den Impfstoffen in Forschung und Produktion Vorsorge zu betreiben, so der Bauernverband.
Quelle: www.bauernverband.de




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